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Geschichte des Stadtarchivs

Geschichte des Stadtarchivs

Schon im 17. Jahrhundert - so ist urkundlich belegt - wurden die für die Stadt Homburg wichtigen Dokumente im Rathaus verwahrt. Die eigentliche Geburtsstunde des Stadtarchivs muss aber um das Jahr 1840 angesetzt werden, als der Stumpffabrikant Johann Georg Hamel diesen städtischen Archivalien erstmals eine Ordnung gab. Bis 1976 ehren- bzw. nebenamtlich betreut und seit 1973 in einer spätklassizistischen Villa in der Louisenstraße ansässig, gelangte es 1984/85 zusammen mit dem Museum in das Gotische Haus.

Das Stadtarchiv - Einst und Jetzt

Da sich der Magazinkeller aufgrund andauernder Feuchte langfristig als nicht zur Lagerung von Papier tauglich erwies, wurde im Keller der Stadtbibliothek in der Dorotheenstraße ein neuer Magazinraum für das Stadtarchiv eingerichtet. Darin wird das Archivgut, das die Geschichte Homburgs vom Mittelalter bis heute dokumentiert, durch eine Oxy-Reduct-Anlage vor Feuergefahr geschützt. Die Anlage reduziert die Sauerstoffkonzentration im klimatisierten Magazinraum auf 15 %, eine Konzentration, bei der Papier nicht mehr brennt. Das rund 550 laufende Meter umfassende Archivgut ist hier in bequem zugänglichen Standregalen untergebracht. Im Gotischen Haus befindet sich zudem die umfangreiche Bibliothek, in der 15.000 Bände zur Geschichte der Stadt und der Landgrafschaft Hessen-Homburg verwahrt werden. Hinzu kommen umfangreiche Sammlungsbestände, so die bedeutende Fotosammlung mit rund 28.000 Aufnahmen, die zum Teil auch in digitaler Form vorliegen, Postkarten, Karten und Baupläne, Graphik, Plakate, Zeitungsausschnitte, Zeitschriften und audiovisuelle Medien.

Schutz und Nutzung des Archivguts

Zur Sichtung des vielfältigen Materials steht ein Lesesaal mit 20 Arbeitsplätzen und Fotokopiermöglichkeit sowie einem Readerprinter zur Verfügung. Das Archivgut ist durch Findbücher und Karteien erschlossen, einzelne Bestände sind im Archivproramm AUGIASArchiv digital erschlossen. Insgesamt erstreckt sich das Stadtarchiv über 540m². Doch das Archivgut darf nicht nur benutzt werden, man muss es auch angemessen schützen, damit es den kommenden Generationen für ihre Forschungen weiterhin zur Verfügung steht. Dies geschieht u.a. durch Mikroverfilmung, wodurch der Benutzer nicht mehr auf das Original zurückzugreifen braucht. Kopien werden über das Mikrofilmlesegerät (Readerprinter) erstellt. Als Film liegen u.a. vor: Landgräflich Hessisches Amts- und Intelligenzblatt, Taunusbote, Taunuszeitung, Kreiszeitung, Homburger Almanach und Adressbücher und die Kur- und Badeliste (1834-1918). Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Abzüge von Zeitungen z.B. als Geburtstagsgeschenk „Geburtstagszeitung“. Dieser reiche Fundus bildet u.a. auch die Grundlage für Ausstellungen, die in regelmäßigen Abständen im Gotischen gezeigt werden. Darüber hinaus steht das Stadtarchiv allen Interessierten – z.B. Wissenschaftlern, Heimatforschern oder Schülern – gebührenfrei offen. Führungen sind nach Absprache möglich. Das Stadtarchiv soll kein bloßer Aktenspeicher sein, sondern eine Stätte, wo die Vergangenheit Bad Homburgs wieder lebendig wird. Informieren Sie sich bitte über unsere Gebühren.

Kontakt

Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Stadtplan:
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Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 100-4140
E-Mail:
stadtarchivbad-homburgde
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