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Bahnhofsvorplatz

Die verkehrliche und städtebauliche Situation am Bahnhofsvorplatz wird neu geordnet und aufgewertet.

Projektbeschreibung allgemein

Die Stadt Bad Homburg beabsichtigt, die verkehrliche und städtebauliche Situation am Bahnhofsvorplatz neu zu ordnen und entsprechend seiner Bedeutung als wichtiger Verkehrsknoten in direkter Innenstadtlage aufzuwerten. Im Zuge der Sanierung und Erweiterung des Bahnhofsempfangsgebäudes („Kulturbahnhof“) durch die städtische Gesellschaft Bahnhof GmbH ist auch die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes mit integriertem Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) erforderlich.

Machbarkeitsuntersuchung

Um das denkmalgeschützte Ensemble, bestehend aus Wasserturm, „Kulturbahnhof“ und Fürstenbahnhof, zukünftig in einem angemessen Rahmen präsentieren zu können, hat die Stadt im Jahr 2010 die konkreten Planungen zum Bahnhofsvorplatz eingeleitet. Im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung wurden zunächst verschiedene Konzeptalternativen erarbeitet.

In diesem Zusammenhang wurden folgende wesentliche Ziele formuliert:

  • Sicherung einer störungsfreien Abwicklung des Verkehrsablaufs bei verbesserter Erreichbarkeit und Orientierung.
  • Angemessene Berücksichtigung der jeweiligen Anforderungen von Fußverkehr, Radverkehr, motorisiertem Individualverkehr und öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
  • Anlage eines modernen, fahrgastfreundlichen und barrierefreien zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB).
  • Nutzerfreundliche Neuordnung der weiteren Verkehrsfunktionen (Taxis, Kurzzeitparkplätze).
  • Reduzierung der Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr.
  • Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes und seines Umfelds.
  • Verbesserung der Einbindung des Bahnhofsvorplatzes in den Stadtraum.
  • Schaffung von Aufenthaltsqualitäten.


Bei der Beurteilung der erarbeiteten Varianten wurde deutlich, dass die Lage und Organisation des ZOB wesentlichen Einfluss auf die Gesamtkonzeption hat, weil dies die flächenintensivste Einzelnutzung ist, für die gleichzeitig die meisten Anforderungen formuliert wurden und die meisten Sachzwänge bestehen. Darüber hinaus soll der Bahnhofsvorplatz weitestgehend von der derzeit flächenintensiven Parkraumnutzung befreit und nur noch die für einen ÖPNV-Knoten unverzichtbaren Angebote (Taxen, Kurzparken) bereitgestellt werden.

Dabei wurde eine Variante nachverfolgt, die die Organisation des ZOB um eine Mittelinsel herum vorsieht. Diese Konzeption erfüllt am besten die jeweiligen Anforderungen der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer und bietet darüber hinaus deutliche Verbesserungen im Bezug auf städtebauliche Aspekte (zum Beispiel größtmöglicher Abstand des ZOB zu Kultur- und Fürstenbahnhof).

Verkehrsplanung

Der geplante zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) zeichnet sich durch eine fahrgastfreundliche Mittelinsel aus. Damit können Umsteigebeziehungen zwischen den Buslinien ohne Querung von mehreren Bussteigen und Fahrgassen gewährleistet werden. Auch Fahrgäste von / zum Bahnhof müssen nur noch an einer Stelle die Fahrgasse der Busse queren. Der zukünftige ZOB wird über 12 Haltepositionen verfügen, von denen 8 Positionen um die Mittelinsel und 4 Positionen außen liegend angeordnet sind. Die Haltestellen werden mit großzügigen Fahrgastunterständen ausgestattet.

Die Anbindung des ZOB an das städtische Straßennetz erfolgt über zwei Ein- und Ausfahrpunkte:

  • Am signalisierten Knotenpunkt Basler Straße/ Marienbader Platz / Frölingstraße
  • Westlich der bestehenden Fußgängerschutzanlage (Übergang zur Bahnhofstraße)


Am östlichen Rand des Bahnhofsvorplatzes, im Bereich vor dem ehemaligen Postverteilzentrum, werden zukünftig 12 Taxistellplätze, 16 Kurzzeitstellplätze sowie ein Behindertenstellplatz angeordnet.

Die Ausbildung der Fußgängerquerung im Bereich der Bahnhofstraße wird auch weiterhin durch einen Fußgängerschutzanlage gesichert (Lichtsignalanlage).

Freiflächenplanung

Der Platz soll in seiner ganzen Ausdehnung für alle Nutzer gut begehbar sein und sich in seiner Struktur auch seheingeschränkten und blinden Menschen gleichberechtigt erschließen. Die Begrünung des Platzes erfolgt im Wesentlichen durch Baumpflanzungen, die nicht nur räumlich Gewicht haben, sondern auch Schatten spenden und das Klima in ihrem Umfeld verbessern. Die Beleuchtung der Platzfläche erfolgt unter dem Gesichtspunkt, eine angenehme und funktional ausgerichtete Ausleuchtung der gesamten Fläche zu liefern, die keine Angsträume entstehen lässt.
Als wesentliche Ziele der Freiflächenplanung wurden formuliert:

  • Einbindung der erforderlichen Verkehrsanlagen in ein gestalterisches Gesamtkonzept
  • Bezugnahme auf die Baudenkmäler „Kulturbahnhof“ und Fürstenbahnhof
  • Stärkung der Fußgängerverbindung von und zu der Innenstadt
  • Schaffung von Aufenthaltsqualität durch Bepflanzung, Möblierung, Wasserspiele und ähnliches
  • Detailräume unterschiedlicher Ausprägung und Nutzbarkeit
  • Klare Gestaltungsordnung sorgt für gute Orientierung
  • Barrierefreiheit


Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 29.10.2012 den Beschluss gefasst, die vorliegende Entwurfsplanung mit dem Ziel einer zügigen Umsetzung weiter zu verfolgen.

Die nächsten Schritte

  • Fertigstellung der Gesamtmaßnahme inklusive des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs voraussichtlich bis Mitte 2017

Kontakt

Stadtverwaltung - Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 16-18
Bad Homburg v.d.Höhe
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 100-6132
Telefax:
06172 100-6180
E-Mail:
elmar.waldmannbad-homburgde
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