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Der Große Tannenwald

Der Große Tannenwald erstreckt sich vom Gotischen Haus bis zum römischen Grenzwall Limes. Er ist in mehrere Einzelelemente gegliedert, die die Landgrafen Hessen-Homburgs ab 1771 als Waldparks formten.

Überblick

Die naturnahen Räume stellen gleichsam ein Gegengewicht zu den intensiv gestalteten Gartenanlagen dar. Dennoch spiegeln auch sie die ästhetischen Ideale des englischen Landschaftsstils und die philosophischen der Aufklärung wider – genauso wie die anderen Bereiche der Landgräflichen Gartenlandschaft Bad Homburg v.d.Höhe.

Zum Großen Tannenwald gehören: Der Lustwald „Die Große Tanne“, das Areal der Buschwiesen mit Forellenteich und Neuem Teich, der Forstgarten, der Hirschgarten, der über fast zwei Jahrhunderte hinweg nahezu in seinem ursprünglichen Zustand erhalten blieb, sowie die Fläche, die heute als Landschaftspark Elisabethenschneise bezeichnet wird.

  • Lustwald „Die Große Tanne“

    Eine 1669 gepflanzte Weißtanne gab dem Lustwald „Große Tanne“ seinen Namen. Hier erholten sich Friedrich V. Ludwig und seine Familie. mehr
    das Jagdschloss um das Jahr 1800
  • Buschwiesen, Forellenteich, Neuer Teich

    Diese Teile des Großen Tannenwaldes sollen als prägender naturnaher Bestandteil der Landgräflichen Gartenlandschaft gesichert werden. mehr
    Die Buschwiese mit der Infotafel im Vordergrund
  • Der Forstgarten

    Der Forstgarten als Teilelement des Großen Tannenwaldes ist als erste Anlage überhaupt vollendet worden. mehr
    das wiederhergestellte Teichumfeld
  • Der Hirschgarten

    Der Hirschgarten im Großen Tannenwald blieb über fast zwei Jahrhunderte hinweg in seinem ursprünglichen Zustand nahezu erhalten. mehr
    heutiger Blick in den Hirschgarten
  • Landschaftspark Elisabethenschneise

    Als bewusster Kontrast zu den gestalteten Gärten diente dieser Waldpark. Doch er beinhaltet auch interessante Ausstattungselemente. mehr
    Blick auf die Leopoldsbrücke

Die über fünf Kilometer lange Elisabethenschneise wurde erst 1821 unter Friedrich VI. Joseph und seiner Frau Elizabeth, einer englischen Königstochter, als ebenfalls schnurgerade Verlängerung der Tannenwaldallee angelegt. Doch schon Friedrich V. Ludwig begann, die Waldparks zu gestalten.

Das Gotische Haus am Übergang von der Tannenwaldallee in die Elisabethenschneise ließen Friedrich VI. Joseph und Elizabeth ab 1823 als Jagdschloss erbauen. Später wurde es von der Forstverwaltung genutzt, ging 1913 in Privatbesitz über und beherbergte lange Zeit gastronomische Betriebe. Nach seiner weitgehenden Zerstörung wurde es Anfang der 1980er wieder aufgebaut und beherbergt seit 1984 Stadtmuseum und Stadtarchiv. Seit 2007 befindet sich das Gotische Haus im Eigentum der Stadt Bad Homburg.

Die Freiflächen um das Gotische Haus sollen ebenso wie die Waldparks des Großen Tannenwalds nach historischem Vorbild wieder hergestellt werden. Als erste Anlage in der gesamten Landgräflichen Gartenlandschaft ist der Forstgarten bereits vollendet.

Seinen Charakter erhielt der schon früher vorhandene Forstgarten ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth, der Tochter des englischen Königs George III. Er stellt innerhalb der Landgräflichen Gartenlandschaft ein herausragendes Beispiel für die Philosophie dar, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Im Forstgarten vereinte sich eine idyllische landschaftliche Gestaltung mit der funktionalen Nutzung als Pflanzenschule.

Über den Großen Tannenwald und seine Einzelanlagen gibt eine Informationstafel am Anfang der Elisabethenschneise Auskunft.

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