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12.08.2019

„Im ruhigen und feierlichen Ernst schritten sie zur Wahlurne“ – Erstmals vor 100 Jahren übten Frauen ihr Wahlrecht in Bad Homburg aus

Lichtbildervortrag in der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“, Mittwoch, 11. September, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), in der Villa Wertheimber, Tannenwaldallee 50. Referent ist Ulrich Hummel.
Der Referent gibt zunächst einen Überblick über die Frauenrechtsbewegung vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und speziell in Frankfurt am Main. Die plötzliche Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts der Frauen am 12. November 1918 hatte gewaltige Vorbereitungen zur Folge, so auch hier in Bad Homburg: Durch Presseartikel in einer hiesigen Heimatzeitung machten schon recht früh z. B. die bekannte Frauenrechtlerin Gertrud Bäumer und der Theologe und liberale Politiker Friedrich Naumann die Frauen auf ihr Wahlrecht aufmerksam, das sie gleichsam als eine Wahlpflicht bezeichneten. Die zwei Monate bis zur Wahl der Nationalversammlung am 19. Januar 1919 waren angefüllt mit zahlreichen weiteren Presseartikeln, mit ständigen Zeitungsaufrufen und durch Plakate, mit Wahlversammlungen, Vorträgen und Lehrgängen sowie mit Hausbesuchen.

Erläutert werden dann die Ergebnisse der Wahlen zur Nationalversammlung, zum Preußischen Landtag und zur Stadtverordnetenversammlung in Bad Homburg sowie einiger folgender Wahlen bis 1933. In diesem Zusammenhang ist interessant, ob und wie viele Frauen sich damals und auch später nach 1945 für ein politisches Amt zur Verfügung stellten.
Im Rückblick kommt die Rede nochmals auf eine Frankfurter Frauenrechtlerin, die ab 1924 in Bad Homburg einen zweiten Wohnsitz hatte. Ihre mitmenschlichen Wohltaten in unserer Stadt sind im Allgemeinen nicht so sehr bekannt.

Der Eintritt ist frei.

Die nächste Veranstaltung des Stadtarchivs ist am Samstag, 28. September, 9 Uhr
Treffpunkt: Gotisches Haus (Haupteingang), Tannenwaldweg 102, Bad Homburg v. d. Höhe

Geschichte am Wegesrand:
Archäologisches Denkmal von außerordentlichem Rang mit überwältigender Fernsicht – Auf den Spuren der Kelten hinauf zu den Ringwällen des Altkönigs

Ortsgeschichtliche Wanderung mit Andreas Mengel

Gotisches Haus – Frankfurter Forsthaus – Taunus-Informations-Zentrum (Hohemark) – Heidetränktal – Weiße Mauer – Altkönig – Fuchstanz – Tillmannsweg – Sandplacken – Senderschneise –Elisabethenschneise – Gotisches Haus.

Tourencharakter: Ausgedehnte, abwechslungsreiche Waldwanderung mit kräftigen Anstiegen und markanten Aussichtspunkten, steinige Pfade im Bereich der Weißen Mauer und des Altkönigs;
Länge: 25 km, Dauer: 8–9 Stunden; Höhenmeter: 600 m
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