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Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt an Frauen: Mahnwache und Beleuchtungsaktion

Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt an Frauen: Mahnwache und Beleuchtungsaktion

Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor bei der Mahnwache auf dem Waisenhausplatz | © Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Bad Homburg v. d. Höhe. „Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt an Frauen“ – unter diesem Motto haben die Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt, Gaby Pilgrim, das AWO-Frauenhaus und Beratungsstelle sowie der Zonta Club Bad Homburg am Donnerstag, 25. November 2021, ab 17 Uhr gemeinsam eine Mahnwache auf dem Waisenhausplatz abgehalten. Dieser Tag ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Oberbürgermeister Alexander Hetjes hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor nahm ebenfalls an der Mahnwache teil.
Das Kurhaus leuchtet in orange | © Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Ab 17 Uhr wurden in Bad Homburg außerdem zum dritten Mal viele Gebäude in der Signalfarbe Orange beleuchtet sein, darunter das Kurhaus, das Schloss, die Stadtbibliothek, die Erlöserkirche und St. Marien in der Dorotheenstraße sowie St. Johannes und die Gedächtniskirche in Kirdorf. „Orange the World“ ist eine Aktion der Vereinten Nationen und will an diesem Tag weltweit sichtbare Zeichen gegen Gewalt setzen.
Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt deutlich angestiegen. Die Opfer sind fast immer Frauen. Die Polizei im Hochtaunuskreis erfasste 2020, im ersten Corona-Jahr, 391 Fälle von häuslicher Gewalt, darunter fünf Todesopfer. Das ist ein Anstieg um 18,8 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Und dies sind nur die offiziellen Zahlen, die meisten Taten werden von den betroffenen Frauen gar nicht zur Anzeige gebracht.
Orange angeleuchtete Erlöserkirche und St. Marien | © Stadt Bad Homburg
„Ziel dieses internationalen Aktions- und Gedenktages ist, den von Gewalt betroffenen Frauen eine Stimme zu geben und ein weithin sichtbares Zeichen zur Ächtung von Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. „Als Stadt – und ich persönlich auch als Schirmherr der Kampagne – unterstützen wir aktiv dieses Engagement in Bad Homburg. Mit ,orange your city – orange Bad Homburg‘ sagen wir deutlich NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen!“
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der am weitesten verbreiteten Verletzung der Menschenrechte“, ergänzt Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor. „Die Weltgesundheitsorganisation spricht davon, dass weltweit 35 Prozent aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfahren. Das zeigt einerseits deutlich die Notwendigkeit aufzuklären, zu informieren und für Hilfeangebote zu sorgen, und andererseits – und dazu können alle beitragen – sich mit einer klaren gesamtgesellschaftlichen Haltung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu positionieren.“
„Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, auf das Thema aufmerksam zu machen“, sagt die städtische Frauenbeauftragte Gaby Pilgrim. „Mit unserer Mahnwache gegen Gewalt an Frauen und Mädchen bieten wir ein Forum, Haltung zu zeigen und Solidarität zu üben.“
„Beratungsstelle und Frauenhaus sind rund um die Uhr ansprechbar für Frauen, die in Not sind, und bieten Hilfe und Unterstützung. Persönlich, per Telefon und per Mail“, betont Dagmar Wacker, Leiterin des AWO-Frauenhauses und der Beratungsstelle.

„Zonta Says NO“

Der Zonta Club Bad Homburg setzt sich seit seiner Gründung vor 61 Jahren dafür ein, die Lebenssituation von Frauen und Mädchen zu verbessern. Der Serviceclub ist Teil des Frauennetzwerks Zonta International mit Sitz in den USA und einer von 136 Clubs in Deutschland. Mit der weltweiten Kampagne „Zonta Says NO“ will Zonta jede Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Menschenrechtsverletzung anprangern. „Gleichzeitig“, so Nicola Krone, Präsidentin des Zonta Club Bad Homburg, „verbinden die deutschen Zonta Clubs ihre Aktionen in diesem Jahr mit einer Forderung an die Politik. Wir wollen, dass die Istanbul Konvention, die in Deutschland schon seit fast vier Jahren geltendes Recht ist, auch endlich wirksam umgesetzt wird. Dafür brauchen wir eine staatliche Koordinierungsstelle, die den Schutz von Frauen organisiert und die die Betreuung von Gewaltopfern und die Strafverfolgung der Täter sicherstellt.“ Für dieses Ziel sammeln die deutschen Zonta Clubs über www.openpetition.de (Suchbegriff: Zonta 2021) Unterschriften, die der Bundesregierung übergeben werden sollen.
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