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Rallye Monte-Carlo Historique

Rallye Monte-Carlo Historique

Oberbürgermeister und Kurdirektor geben den Startschuss | © Heiko Rhode

Rauno Aaltonen startet in Bad Homburg

Eingefleischte Rallye-Fans kennen ihn noch: Rauno Aaltonen, einen der erfolgreichsten Fahrer der 1960er-Jahre und unter anderem Sieger der Rallye Monte Carlo 1967. Mitte Januar feiert er seinen 82. Geburtstag und wenige Tage später geht er von Bad Homburg aus wieder auf die Strecke. Der Finne, der wegen seiner Akribie auch „Rallye-Professor“ genannt wird, nimmt an der 23. Rallye Monte Carlo Historique 2020 teil und hat die Kurstadt am Taunus-Hang als Startort gewählt. Sie steht am Freitag, 31. Januar, im Zentrum des historischen Motorsports: Ab etwa 12 Uhr nehmen die Boliden Aufstellung in der Fußgängerzone, wo sie von den Besuchern begutachtet und bewundert werden können. Ein guter Beobachtungsposten ist auch die Central-Garage im Niederstedter Weg, in der zudem am Donnerstagnachmittag die technische Abnahme stattfindet.

Dieser Hingucker bereitete sich in der Fußgängerzone auf die Rallye vor. | © Heiko Rhode
Um 14 Uhr beginnt die Start-Zeremonie auf dem Kurhausplatz. Ein Automobilexperte stellt die Boliden und ihre Besatzungen mit vielen Informationen und Anekdoten vor. Im Minutentakt werden sie über die Rampe auf die Strecke geschickt, deren Herausforderungen der „großen“ Rallye, der Rallye Monte Carlo, ebenbürtig sind. Getreu dem klassischen Vorbild machen sich die Teilnehmer von den Startorten Glasgow, Athen, Mailand, Barcelona, Reims, Monte-Carlo und eben Bad Homburg auf zu einer Sternfahrt nach Buisles-Baronnies (Drôme Provençale). Hier beginnt dann am 1. Februar die eigentliche Rallye. Auf dem Programm stehen zahlreiche Wertungsprüfungen. Die Route führt durch die Seealpen nach Monaco, wo am 5. Februar der Zieleinlauf erfolgt.
Prominentester Teilnehmer ist Rauno Aaltonen, der seiner Marke treu bleibt: Mini Cooper S, Baujahr 1968. Die Startnummer lautet 277, auf dem Beifahrersitz sitzt Hans Sylvan. Mit dabei ist auch wieder der Norweger Monty Karlan. Er fährt auf dem Beifahrersitz des Porsche 911 SC mit, den der alte Rallye-Fuchs Valter Jensen steuert und der die Startnummer 16 trägt. Und dann will es auch Lokalmatador Karsten Wohlenberg aus Königstein wieder wissen – zusammen mit Copilot Klaus Thiele auf einem Lancia Beta Coupé 2000 (Nr. 127).
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