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Infos zum Fairen Handel

Fairer Handel im Überblick

Fairer Handel nach oben

Beim Fairen Handel geht es darum, Produzenten in Entwicklungsländern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen - und das aus eigener Kraft.

Um das Existenzminimum zu sichern werden Mindestpreise festgelegt, die die Produktionskosten decken. Hinzu kommen Aufschläge für Zukunftsinvestitionen.

Weltweit bekannt ist das Fairtrade-Siegel, das Produkte aus Fairem Handel zertifiziert. Dabei gelten die internationalen Standards der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO). In Deutschland stellt die unabhängige FLO-CERT GmbH sicher, dass die Produkte mit dem Fairtrade-Siegel nach genau diesen Standards produziert und gehandelt werden.

Förderung von Kleinbauern nach oben

Der Faire Handel fördert gezielt die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen Familien und deren Selbsthilfeinitiativen. Die Organisationen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung von Ökologie, Bildung und Frauenförderung ein. Die Kleinbauern sind an allen wichtigen Entscheidungen ihrer Genossenschaften direkt und demokratisch beteiligt.Dies gilt insbesondere für die Kontakte zum Management, aber auch für die Verwendung des Mehrerlöses aus dem Fairen Handel.

Bei Plantagenprodukten wie Tee, Orangen und Bananen werden die Pflückerinnen und Pflücker gefördert. Sie sind die am meisten benachteiligten Glieder der Produktionskette, und der Faire Handel hilft ihnen, selbstbewusster im internationalen Handel zu agieren. Die Betriebe und Plantagen verpflichten sich zur Einhaltung der sozialen und ökologischen Mindeststandards. Vertreter der Plantagen und der Tagelöhner bilden ein Gremium, das so genannte Joint Body, das über die Verwendung der Fair Trade-Prämien entscheidet. Die Produzenten bilden sich in den Bereichen Produktionsverfahren und Marketing weiter.

Darüber hinaus werden Sozialprojekte wie Schulen, Gemeinschaftsräume, Werkzeug, Brunnen, Apotheken, Schulstipendien und vieles mehr finanziert. Insgesamt profitieren rund 800 Produzentengruppen in 60 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vom Fairen Handel mit dem Siegel; darin sind rund 1,2 Millionen Kleinbauern und Plantagenarbeiter vertreten.

Und wir Konsumenten in Deutschland profitieren von der guten Qualität der Fair Trade-Produkte und erhalten Produkte, die mit großer Sorgfalt hergestellt wurden, ausgezeichnet schmecken und nicht mit Pestiziden belastet sind.

Standards des Fairen Handels nach oben

Das Fairtrade-Siegel soll außer fairen Arbeitsbedingungen auch die Versammlungsfreiheit der Produzenten/Mitarbeiter und ein Diskriminierungsverbot garantieren. Außerdem ist illegale Kinderarbeit auf den Plantagen/in den Fabriken verboten.

Die Produzenten können sich auf stabile Mindestpreise, langfristige Handelsbeziehungen und Fairtrade-Prämien einstellen. Auch das Thema Ökologie spielt eine wichtige Rolle: Umweltschonender Anbau, Förderung des Bio-Anbaus und der Verbot gentechnisch veränderter Organismen gehören zum Programm.

Der Verein Transfair nach oben

TransFair ist ein gemeinnütziger Verein, der 1992 gegründet wurde. Ziel ist es, benachteiligte Produzentenfamilien in der 3. Welt zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. TransFair selbst handelt nicht mit Waren. Der Verein vergibt aber das Fair Trade-Siegel für fair gehandelte Produkte.

TransFair vermittelt Marktzugänge zu fairen Bedingungen für Produzentengruppen und Arbeiter aus benachteiligten Regionen des Südens. Im Dialog mit seinen Partnern pflegt und erweitert TransFair das Fair Trade-Produktsortiment, erschließt neue Vertriebswege, vermarktet das Siegel und betreibt Informations-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.

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