Sprungmarken
Dynamische Navigation anspringen
Volltextsuche
Seitenspalte anspringen
 

Der Große Tannenwald – Lustwald „Die Große Tanne“

Eine 1669 gepflanzte Weißtanne gab dem Lustwald „Große Tanne“ seinen Namen. Hier erholten sich Friedrich V. Ludwig und seine Familie.

Geschichte nach oben

Eine 1669 gepflanzte Weißtanne gab dem Lustwald „Große Tanne“ seinen Namen. Friedrich V. Ludwig nannte ihn indes seinen „Tempé“ – nach dem in Sage und Dichtung besungenen Tal am Fuße des Olymp. Der schöngeistige Landgraf und seine Frau Caroline schufen den Waldpark als grünes Refugium am Ende der Tannenwaldalle zwischen 1771 und 1773.

© Das Jagdschloss um das Jahr 1800/ Stadtarchiv
Hier erholten sich Friedrich V. Ludwig und seine Familie von den alltäglichen Geschäften. Und von der höfischen Etikette. Den Waldgarten durchzog ein „Spinnennetz“ gerader, breiter Schneisen, von denen schmale, gewundene Wege abzweigten. Sie führten zu Anziehungspunkten wie Solitär-Bäumen, einer Eremitage, einem Labyrinth oder einem „Carrossell-Platz“ für Reiterspiele. Vor dem fürstlichen Jagdhaus, dem „Rothen Haus“, waren vier Teiche angelegt. Auf der Insel des zweiten pflegten die Herrschaften häufig ihre Mahlzeiten einzunehmen.

Ist-Zustand nach oben

Die einst lichte Waldzone zeigt sich heute dicht bewachsen. Auf dem „Carrossell-Platz“ steht ein Forsthaus, südlich davon eine Reformfachschule.
Aber als Zeitzeuge des vorromantisch-sentimentalen Landschaftsgartens soll der pittoreske Charakter des „Tempé“, soweit möglich, wiederhergestellt werden. Zurzeit werden die Planungen (Parkpflegewerk) ausgearbeitet, danach die detaillierten Umsetzungsmaßnahmen festgelegt.

Ziele nach oben

Die ursprünglichen Sichtachsen und die historischen Alleen sollen durch Auslichtung freigelegt werden. Auch die Schlängelwege werden wieder entstehen sowie die Platzbereiche. Auf dem „Round Point“ soll das frühere Landgrafendenkmal als Kopie aufgestellt, der Bereich des „Pferds Begräbnis“ neu gestaltet werden. Hier hatte Friedrich V. Ludwig seinem geliebten Leibpferd Madjar die letzte Ruhestätte gegeben. Am „Round Point“ und am Pferdegrab begannen im März 2011 die Landschaftsbauarbeiten.

Bei Grabungen konnten im Lustwald „Die Große Tanne“ an historischen Bauten die Fundamente des fürstlichen Jagdhauses gefunden werden. Ebenso ist der Verlauf der Wasserkaskade nachvollziehbar. Die noch deutlich erkennbaren Mulden der drei verbliebenen Teiche sind bereits vom Bewuchs befreit und sollen in absehbarer Zeit wieder Wasser führen. Geplant ist weiterhin, die Freifläche am Gotischen Haus nach historischen Plänen zu rekonstruieren.

Mit der bereits erfolgten Wiederherstellung der Sichtachsen, der Wege, des „Round Point`s“ und des Bereiches um Pferdegrab ist ein Teil des Großen Tannenwaldes - Lustwaldes „Die Große Tanne“ wiederbelebt.

Über die Bedeutung des Lustwalds „Die Große Tanne“ gibt eine Informationstafel vor Ort Auskunft.

Kontakt

Stadtverwaltung - Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 16-18
Bad Homburg v.d.Höhe
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 100-6141
Telefax:
06172 100-6180
E-Mail:
elzbieta.dybowskabad-homburgde
Volltextsuche

Online-Rathaus

  • Dienstleistungen
  • Formulare
  • mehr...

Lebenssituationen

  • Heirat
  • Geburt
  • mehr...

Bad Homburg für...

  • Familien
  • Ältere Menschen
  • mehr...
  • Stadt Bad Homburg auf facebook
  • Stadt Bad Homburg twitter