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Der Ehemalige Philippsgarten – Der „Neue Philippspark“

Der ehemalige Philippsgarten wird sich als Teil des „Neuen Philippsparks“ auf einem wesentlich größeren Gelände erstrecken.

Geschichte nach oben

Der Philippsgarten ist der räumlich am weitesten von der Stadt entfernte Prinzengarten. Überlieferungen, wie er einst gestaltet war, sind dürftig. Man weiß, dass er wie die anderen Prinzengärten mit einer Buchenhecke eingefasst war. Auf dem Grundstück wuchsen Fichten, Lärchen, Platanen, Ahorn, Akazien, Eichen und vor allem Obstgehölze. Auch von einer rot gestrichenen Bretterhütte und einem Pferdegrab ist die Rede. Wahrscheinlich begrub der landgräfliche Prinz Philipp, der den Garten 1823 erhalten hatte, hier sein Lieblingspferd, so wie es der Vater Friedrich V. Ludwig mit Madjar im Lustwald „Große Tanne“ getan hatte.

Dass der Prinz seinem Grundstück keine gartenkünstlerische Aufmerksamkeit widmete, ist nicht verwunderlich. Philipp hatte seinen Lebensmittelpunkt in Wien, der Heimat seiner im Homburger Schloss als nicht standesgemäß angesehenen Frau Antonie Rosalie Potoschnigg Gräfin von Naumburg. Als Philipp 1839 die Nachfolge seines verstorbenen Bruders Ludwig auf dem Landgrafen-Thron antrat, kehrte er ohne innere Neigung nach Homburg zurück. Allerdings gab er wichtige Anstöße zum wirtschaftlichen, baulichen und kulturellen Fortschritt der Stadt.

Ist-Zustand nach oben

Nach dem Niedergang des Hauses Hessen-Homburg 1866 wurde der Philippsgarten parzelliert, die Teilflächen in Privatbesitz verkauft und für die landwirtschaftliche Nutzung abgeholzt. Der ehemalige Philippsgarten wird Teil des „Neuen Philippsparks“ sein, der sich als ausgedehnte Grünverbindung zwischen den landgräflichen Gärten rechts und links der Tannenwaldallee auf einem wesentlich größeren Gelände erstrecken soll.

Seine Gestaltung wird in Angriff genommen, wenn die wichtigsten Wiederherstellungsmaßnahmen in der Landgräflichen Gartenlandschaft abgeschlossen sind. Dann werden auch neuzeitliche Elemente der Gartengestaltung einen Platz finden.

Ziele nach oben

Vor Ort weist eine Informationstafel auf den Ehemaligen Philippsgarten hin.

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