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Schweizerei

Die Schweizerei im Kleinen Tannenwald ist inzwischen wieder aufgebaut worden.

Das restaurierte Gebäude soll als Anlaufpunkt für Besucher dienen. Elzbieta Dybowska wird zur Landgräflichen Gartenlandschaft Auskunft geben, über Veranstaltungen und Führungen informieren und Anmeldungen entgegennehmen. Die ehemalige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung hatte als Arbeitsfeld die Restaurierung der Gartenlandschaft.

Geöffnet ist das Zentrum donnerstags von 10 bis 12 Uhr in der Zeit von Mai bis Oktober. Telefon: 0152/565 620 73. Das Infozentrum ist auch per E-Mail unter schweizereibad-homburgde erreichbar.

Geschichte

Sie wurde nach den Plänen aus den Jahren 1891/92 wieder aufgebaut - dank des Fördervereins Kleiner Tannenwald und der Stadt Bad Homburg.
Der Förderverein trieb die Planung und Vorbereitung der Wiederherstellung des Schweizerei nach den ersten Spendenzusagen weiter voran. Nach der sorgfältigen Sicherstellung und Archivierung der verbliebenen Ruine hat der Bad Homburger Architekt Micha Barsties auf Basis der historischen Vorgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und der Stadtplanung die Pläne für den Wiederaufbau erstellt.
Landgräfin Elisabeth entwickelte die Gartenanlage 1822 weiter. Sie erbaute sich im östlichen Teil des Gartens eine kleine aber gut funktionierende „Ornamented Farm“, eine Musterwirtschaft mit einem Cottage (1822), Schweizerei (1823), Meierei (1832) mit Wohnhaus und Ökonomieräumen (Scheune, Viehstallungen) sowie dem bereits in den Jahren 2011/2012 sanierten Eiskeller.
1892 soll der Gasthof „Kleiner Tannenwald“ in der Schweizerei eingerichtet worden sein. Anhand von Grundrissplänen aus dieser Zeit 1891/92 und von 1928 ist die Raumaufteilung im Erd- und im Kellergeschoss dokumentiert. Das Erdgeschoss wies neben einem Restaurationsraum auch eine Küche und zwei miteinander verbundene Stuben auf. Das Kellergeschoss war ähnlich aufgeteilt. Es ist anzunehmen, dass diese Pläne auch die ursprüngliche Raumaufteilung wiedergeben.
Informationen über die Nutzung der Schweizerei liegen der Stadt dann erst wieder für die Jahre nach 1930 vor. Mündlich ist überliefert, das damals in Privatbesitz befindliche Gebäude sei bis 1941 wieder als Gaststätte genutzt worden. Die Wiese war als Außenbereich in den Gastronomiebetrieb einbezogen. Das Grundstück wurde dann verkauft. Das Gebäude diente nach 1942 als Holzschuppen und verfiel zusehends. 2010 erwarb die Stadt Bad Homburg mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein das verfallene Gebäude.
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